Postzentrum, Germering

Bauherr
Deutsche Post AG

Umgriff
66.000 m²

Baukosten (KG 500)
4,48 Mio. Euro

Baujahr
2025

Leistungsphasen
1–9

Postzentrum, Germering

Für das neue Briefzentrum München-Germering plante mahl gebhard konzepte die Freianlagen über alle Leistungsphasen hinweg – von der ersten Konzeption bis zur Objektbetreuung. Auf einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Areal entsteht ein großmaßstäblicher Logistikstandort, dessen Außenräume Betriebsabläufe, Regenwasserbewirtschaftung und landschaftliche Einbindung miteinander verknüpfen.

Freianlagen für das neue Briefzentrum München-Germering

Das neue Briefzentrum wurde in Germering bei München errichtet und offiziell im März 2025 in Betrieb genommen. Es vereint die bisherigen Briefzentren München und Starnberg und ist für die Brief- und Paketversorgung der Metropolregion München sowie des südwestlichen Oberbayerns von Bedeutung. Der Standort umfasst ein rund 66.000 m² großes Areal; etwa 19.000 m² davon dienen als Grün- und Ausgleichsflächen.

Entwicklung eines leistungsfähigen Logistikstandorts

Die Freianlagenplanung hatte die Aufgabe, die betrieblichen Anforderungen eines hochfrequentierten Logistikstandorts mit ökologischen und gestalterischen Zielsetzungen zu verbinden. Dabei standen eine klare Organisation der äußeren Erschließung, robuste Wege- und Aufenthaltsbereiche und die Integration technischer Anforderungen. Ein zentraler Bestandteil der Freianlagen liegt in der Entwicklung von Grün-, Retentions- und Ausgleichsflächen. 

Ökologische Qualität

Extensive Grünbereiche, Baumpflanzungen und Retentionsräume strukturieren das Areal, verbessern das Mikroklima und stärken die Biodiversität des Standorts. Gleichzeitig bleiben die Flächen auf die betrieblichen Abläufe, Anlieferung, Sicherheit und langfristige Pflege abgestimmt.

Ergänzend unterstützen Dach- und Fassadenbegrünungen die klimatische Wirksamkeit des Gebäudes und die gestalterische Einbindung in den Standort.

Logistikstandort mit ökologischer Verantwortung

Die Freianlagen übernehmen damit weit mehr als eine dienende Funktion: Sie ordnen die Übergänge zwischen Gebäude, Verkehrsflächen und umgebender Landschaft, schaffen belastbare Außenräume für den täglichen Betrieb und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts.